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Zwanzig Web mixed01

Komplexe Fälle - Fall 9

Die Patientin besuchte erstmals unsere Praxis, da sie bereits mehere Zähne durch Parodontitis verloren hatte und ihr andernorts gesagt wurde, man könne wegen des Knochenschwunds keine Implantate mehr setzen. Nach einer Keimbestimmung erfolgte eine systematische Parodontaltherpie, so daß wir fast sämtliche Bakterien, die für die verloren gegangenen Zähne verantwortlich waren, eleminieren konnten. Es folgte der Knochenaufbau im Oberkiefer, wo fast kein Knochen mehr zu finden war. Im Unterkiefer konnten ebenfalls zwei Implantate inseriert werden; der Knochenaufbau erfolgte simultan. Nachdem der Knochen im Oberkiefer festgewachsen war, konnten dort sehr stabil sechs Implantate verankert werden, so daß nach Einheilung und Korrektur des zahnfleisches optimale Verhältnisse waren. Da die Patientin schon lange ohne einige ihrer Zähne auskommen musste, fertigten wir im Oberkiefer ein Langzeitprovisorium; der Unterkiefer wurde definitiv versorgt. So konnten wir den Biss anheben und die Patientin langsam an die neue Situation gewöhnen. Nach Stabilisierung der Kiefergelenke wurden sechs Monate später die neuen vollkeramischen Kronen im Oberkiefer verklebt, so daß wir die Patientin nach einer Behandlungszeit von 21 Monaten fertig saniert entlassen konnten. Der Fall ist seit mehreren Jahren stabil und zeigt absolut keine Veränderungen. Regelmäßige Nachsorgetermine und professionelle Zahnreinigungen werden den Langzeiterfolg sichern.